Landesverband der Êzîden in Niedersachsen

Jesidentum in Niedersachsen gestalten

Austausch mit dem jesidischen Parlementsabgeordneten Saib Kheder

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heute nahm unser Ko-Vorsitzender Ilyas Yanc an einem Austauschtreffen mit dem irakischen Abgeordneten Saib Kheder in der Oldenburger Gemeinde teil.

Bei den letzten Parlamentswahlen konnte Saib Kheder den per irakischer Verfassung garantierten Quotenplatz für die Jesiden erringen.

Im Gespräch gab er den Anwesenden wichtige Informationen über die aktuelle Lage der Jesiden im Irak und der Region Kurdistan. nach seiner Ansicht hätte sich die Situation der Jesiden seit 2014 nicht verbessert und wäre schlimmer geworden. Innerhalb des Parlaments in Bagdad ist er in zwei Ausschüssen tätig und setzt sich dort für die Aufarbeitung der Todesopfer und entführter Jesiden ein.

Der Wiederaufbau von Shingal wird nach wie vor nicht intensiv betrieben, da es Konflikte zwischen der irakischen Zentralregierung und der Region Kurdistan im Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden ausgetragen werden. Als ein Beispiel nannte er die zwei Gouverneure die so einmalig im Irak vorhanden sind. Ein Gouverneur ist von der kurdischen Regionalregierung und der andere von der Zentralregierung bestimmt worden. Auch die verschiedenen Milizen und ihre internen Konflikte tragen ebenso zur Instabilität der Region bei.

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